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Danach machte das Schiff wieder gute Fahrt, aber es segelte eben kein stolzes Schiff mehr, sondern eines mit geflickten Segeln, und der kontemplative Ehrgeiz war dem Ingrimm gewichen. Die Zuversicht wurde br?chiger, und erholte sich erst langsam, denn in der folgenden Zeit war die Witterung g?nstiger. Der Wind war zwar etwas b?ig, aber stet, und das Meer blieb verh?ltnism?ssig ruhig. V?gel begleiteten das Schiff schon lange nicht mehr, man war endg?ltig auf offener See, fast schon am Nordrand der Sternenkarten, die man des Nachts an Deck zu memorieren suchte, und vergewisserte sich, da? man schon weiter war als jemals, und der Sternenhimmel vor dem Bug war schon selbst den erfahrenen unbekannt. Das brachte schlie?lich das Schaudern zur?ck, und man richtete sich am Wagnis auf, in dem man sich befand. Nachts wurden wieder die Lieder von den verlorenen W?ldern gesungen, nicht in Melancholie, sondern im Hinblick auf die erhoffte Zukunft. Nichtsdestoweniger r?ckte das Ziel der Reise etwas in den Nebel. Man befa?te sich nicht mehr damit, was man zu finden hoffte. Konkrete Hoffnungen sind kurzlebig.
26.1.04 01:45
 


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